Meine Familie
Meine Familie
Ich bin sehr glücklich verheiratet und habe seit Januar 2007 einen Sohn. Er heißt Lenz.
Um diese Vaterschaft richtig genießen zu können, habe ich Elternzeit genommen. Elternzeit bedeutet, dass ein Elternteil für einen Zeitraum von 1 bis maximal 3 Jahren, seine Arbeitszeit reduziert und wöchentlich maximal 30 Stunden ableisten kann.
Da es mit Beginn des Jahres 2007 eine neue Elterngeldregelung gab, habe ich meine Arbeitszeit auf 20 Stunden pro Woche reduziert und Elterngeld beantragt.
Dieses Jahr Elternzeit war sicherlich eines der schönsten, weil man mit einem Kind so viele tolle Dinge erlebt, wie man es sich kaum vorstellen kann. Allerdings hat diese Regelung auch Schattenseiten.
Zum einen finden es die meisten Zeitgenossen ungehörig, wenn man als Vater in Elternzeit geht, insbesondere, wenn die eigene Frau nicht parallel arbeiten geht. Das ist dann für viele offenbar ein Schlag ins Gesicht, der sich auf eine perfide Art und Weise rächen muss.
Zum anderen sehen es einige Kollegen und Vorgesetzte oftmals als Eltern-frei-zeit oder Altersteil-zeit an. Beide Vorwürfe kann nur die Zeit und mein neuerlicher Volleinsatz für die Firma entkräften. An dieser Stelle möchte ich ganz deutlich sagen, dass es nunmal von keinem Chef der Welt, auch wenn es der beste ist, wie in meiner Firma, erwarten kann, dass er Elternzeit gutheißt. Darum wird man immer kämpfen müssen.
Ich habe diesen Kampf geführt und bin froh, es getan zu haben, denn die Liebe meines Sohnes wirkt auch noch zu Zeitpunkten, wo mich kein Beruf der Welt mehr interessiert.


